Perfekter Tag; fliegen von Morgens bis Abends…

Kollage 372014

links: 09:10 Uhr, rechts: 11:00 Uhr

Der 3. Juli begann früh: Bereits um 9 Uhr fand ich mich auf dem Plätzli der MFG Rothrist ein. Der Himmel war bedeckt, die Temperatur noch kühl. Ich gestehe, es brauchte viel Überwindung, sich an seinem freien Tag bereits kurz vor 8 Uhr aus dem Bett zu schwingen und sein Flieger in’s Auto zu laden wenn man sieht, dass die Sonne nicht scheint… Wer aber was tolles erleben will, der muss sehr optimistisch sein. Die Webcam auf dem Grenchenberg machte mir zumindest etwas Mut: auf knapp 1300 Meter schien nämlich die Sonne! Und kurz darauf ein WhatsApp-Bildli eines Kollegen aus Buckten BL zeigte, dass es nicht mehr allzu lange dauern kann, bis sie auch bei uns scheint. Es ist halt die Lage von Rothrist im Aaretal, welche uns diese oft etwas ärgerlichen Nebelbänke beschert. Also: gemütlich den Kaffe vom Kiosk fertigschlürfen, nebenbei den HLG zusammensetzen, etwas ‚pützerlen‘ und alles kontrollieren. Kurz vor 10 Uhr kam dann  auch mein Kollege ‚M‘ angefahren. Er flog seine wunderschöne, gut motorisierte ‚YX‘ erfolgreich ein. Meine erste DLG-Würfe waren trotz kühlen Temperaturen und keinerlei Sonneneinstrahlung erstaunlich ergiebig. Besonders das Kornfeld neben unserem Abstellplatz schien gut zu tragen.

Blaster 3 nach einem schönen Flug

Blaster 3 nach einem schönen Flug

3-4 minütige Flüge waren die Regel. Etwa um 11 Uhr drangen plötzlich die ersten Sonnenstrahlen auf unser Fluggebiet. Es war spannend zu beobachten, wie Bewegung in die Luft kam: Mein B3 hat’s förmlich in den Himmel gesogen- herrlich! Grossflächige Schläuche und Windstille- genau das war es, das mich morgens aus dem Bett getrieben hatte 🙂

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En Guete!

Nach einem gemütlichen Mittagessen bei ‚M‘ und einem feinen Kaffe, fuhren wir mit den grösseren Segler im Gepäck hinauf in den Jura zu unserem Bisen-Hang. Einige unserer Vereinskameraden zogen schon ihre Kreise am inzwischen wolkenlosen Himmel. Gemeinsam genossen wir den ganzen Nachmittag dort oben und ‚hüpften‘ bei schwachwindigen Bedingungen von Thermikblase zu Thermikblase. Nach 19 Uhr, als sich dann der Wind plötzlich um 180° drehte, packten wir unsere sieben Sachen und machten uns glücklich auf den Heimweg. So nahm ein toller, genussvoller Nachmittag bei bestem Wetter sein Ende, den man mit netten Kollegen verbringen durfte. Was möchte man mehr?

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Sieht schlimmer aus als es war: Da hatte sich ‚was‘ im Klappenspalt verirrt. Natürlich haben wie ‚ihn‘  unversehrt aus seiner misslichen Lage befreit 🙂

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Eine Antwort zu Perfekter Tag; fliegen von Morgens bis Abends…

  1. M schreibt:

    Hallo K

    Ja, das war ein absolut traumhafter Tag. Auch wenn ich beim Segelfliegen beim Villehaus mit Euch Profis nicht mithalten konnte. Trotz Elektro-Thermik vorne im Rumpf. Aber egal, es war einfach nur friedlich, lustig, lehrreich, z.t. abenteurlich und einfach herrlich an der Sonne zu sitzen und Dein „Pijama“ am Himmel zu suchen. Zugegeben, das Einklemmen des „Heugümpers“ zwischen Wölbklappen und Querruder wäre nicht nötig gewesen (das arme Tierlein), aber es gibt eben Zufälle, welche man(n) nicht beeinflussen kann, sondern nur vom Zufall gesteuert sind.

    Auf alle Fälle ist ein solcher Tag zu wiederholen!

    Gruss M

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